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Sommer in Brandenburg

Uraufführung nach dem gleichnamigen Roman von Urs Faes

Sommer 1938, mitten auf dem Land in Brandenburg. In einem jüdischen Landwerk werden Jugendliche auf die Ausreise nach Palästina vorbereitet (Hachschara). Hier treffen der junge Hamburger Ron und die junge Wienerin Lissy aufeinander. Zaghaft beginnt ihre erste große Liebe.

 

Das Hachschara-Zentrum, die Gemeinschaft der anderen Jugendlichen, die Ausbildung in Landarbeit und Viehzucht bilden das scheinbar friedliche Panorama für diese Liebesgeschichte. Lissy und vorallem Ron sind voller Hoffnung, schon bald gemeinsam ausreisen zu dürfen. Doch der Terror des NS-Regimes wird auch rund um ihr idyllisch gelegenes Landgut immer lauter.

 

In seinem Roman Sommer in Brandenburg erzählt Urs Faes dieses Spannungsfeld mit großer Präzision. So sehr man sich ein "Happy End" für Lissy und Ron wünscht, so sehr bewahrheitet sich die Ahnung, dass es beiden - und den vielen anderen Jugendlichen - nicht vergönnt sein wird, friedlich miteinander zu leben.

 

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Lucie Hahn und Rolf Baruch, Foto: Herbert Sonnenfeld, © Yad Vashem Photo Archive

Als Grundlage für die Recherche zu seinem Roman dienten dem Autor Originalfotos des Fotografen Herbert Sonnenfeld, der in den 1930er Jahren jüdisches Leben in Deutschland dokumentierte. Urs Faes lässt ihn als Beobachter des Geschehens in seinem Roman auftreten.

PREMIERE: 31. August 2018

WEITERE VORSTELLUNGEN:

01/02/07/08. September 2018

Tickets

Besetzung


Die Produktion wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, die Kulturstiftung Havelland und die Fördermitglieder des Vereins theater.land e.V.. Mit freundlicher Unterstützung durch die IHK Potsdam (Wettbewerb Region Zukunft 2018) und die Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam. Eine Kooperation mit der Stiftung Paretz. Aufführungsrechte: Suhrkamp Verlag Berlin.