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Foto: Mathias Rümmler

Drei Schwestern

Schauspiel frei nach Anton Tschechow

Nach dem Tod des Vaters bleiben die drei Schwestern Olga, Mascha und Irina in der Provinz zurück, in die sie niemals wollten und aus der sie sich ständig weg sehnen.

 

Einst wegen der militärischen Karriere des Vaters hergezogen, verlieren ihre Argumente zu bleiben an Tragfähigkeit. Der richtige Moment, um nach Moskau zurückzukehren, scheint endlich gekommen. Doch die drei Schwestern bleiben untätig. Sie reden weiter über Hoffnungen und Wünsche, über die Sehnsucht nach einem besseren Leben, sie debattieren über Arbeit, aber unternehmen nichts.

 

Tragisch ist hier nicht irgendein Ereignis, sondern die Handlungsunfähigkeit der Schwestern, das ungelebte Leben. Das zunehmend leere Gerede ist in seiner Menschlichkeit zugleich absurd und komisch, es breitet sich versöhnlich über dem Abgrund der Tragik aus.

 

"Die Zeit kommt, da drängt sich auf uns alle eine Gewitterwand zu, es braut sich ein gesunder, starker Sturm zusammen, der auf uns zu kommt, der schon nah ist und von unserer Gesellschaft wegbläst alle Faulheit, Gleichgültigkeit, alle träge Langeweile."

 

GASTSPIEL: 26. Mai 2018 - 19:30

FESTIVAL LAND IN SICHT

Paretzer Scheune / Havelland

Werderdammstraße 1b, 14669 Paretz

Die Produktion wurde 2017 gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, den Landkreis Potsdam-Mittelmark und die Fördermitglieder von theater.land e.V.


Besetzung

LAND IN SICHT Festival

TRailer